Jagdreisen Südafrika

Südafrika, der Traum eines jeden Jägers

Erst nach dem Ende der Apartheid im Jahre 1994 ist Südafrika in den Fokus der Auslandsjäger gerückt. Seit dieser Zeit hat sich dieses interessante Land sehr positiv entwickelt und zählt heute zu führenden Anbietern von Jagdreisen.

Südafrika grenzt im Süden und Südosten an den Indischen Ozean, im Westen an den Atlantik. Nördliche Nachbarstaaten sind Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland. Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum ist Pretoria.

Südafrika besteht aus den neun Provinzen: Westkap (Western Cape), Nordkap (Northern Cape), Ostkap (Eastern Cape), KwaZulu-Natal, Freistaat (Free State), Nordwest (North West), Gauteng, Mpumalanga und Limpopo.

Südafrika bietet für jeden Reisenden – ob als Selbstfahrer mit Mietwagen, als Gruppen- oder Individual- oder als Jagdreisender – eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Das Land hat nicht nur jagdlich, sondern auch kulturell und landschaftlich – angefangen von den Drakensbergen, die das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten durchziehen, bis zum Kap der Guten Hoffnung – einen besonderen Reiz.

Sehenswürdigkeiten wie Nationalparks, Canyons, bizarre Küstenstreifen, verschiedenste Kulturen und eine unglaubliche Tierwelt sowie attraktive Outdoor-Aktivitäten: Höhlentouren, Bootsfahrten, Abseilen am Tafelberg, Kanufahrten auf dem Grenzfluss zu Namibia – dem Orange River, Weinproben und noch vieles mehr bieten unvergessliche Abenteuer.

Jagen in Südafrika ist der Traum eines jeden Jägers. Südafrika bietet Ihnen eine atemberaubende Artenvielfalt, ausgezeichnete Jagdmöglichkeiten in einer Vielzahl an Jagdrevieren und unvergessliche Jagdsafari-Erlebnisse. Die Jagdareale reichen von Wüstenlandschaft bis hin zum subtropischen Regenwald.

Südafrika hat ein ausgeglichenes Klima und eine wasserreiche Landschaft, umgeben von malerischen Bergen. Hier können Sie Ihren Jagdurlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Landkarte Jagdreisen Südafrika

Reiseinformationen

Jagdliches

Safaris können in Südafrika ganzjährig durchgeführt werden. Die beste Jagdzeit liegt zwischen April und Oktober.
Rund 40 verschiedene Wildarten können im ganzen Land bejagt werden.

Geographie/Wetter

Die geografischen und klimatischen Verhältnisse im Land verlangen keine unterschiedliche Lebensweise zu Europa. Das Klima ist in der Regel sehr angenehm und mild.

Die Jahreszeiten sind gegenüber Europa um sechs Monate verschoben, der Winter entspricht dem europäischen Sommer und umgekehrt. Wegen seiner Größe und landschaftlichen Verschiedenheit, weist Südafrika die unterschiedlichsten Klimazonen auf (subtropisches bis mediterranes Klima). In den Wintermonaten kann es am Abend und in der Nacht kalt werden.

Sommerregen gibt es in den nördlichen und östlichen Teilen des Landes von Oktober bis April, an der südlichen Küste ist auch im Winter Regen möglich.

Die Temperatur kann im Hochland (Johannesburg und Drakensberge) im Winter in der Nacht auch leicht unter den Gefrierpunkt sinken.

Gesundheit

Südafrika verfügt in den größeren Städten über (private) Krankenhäuser und Ärzte, die internationalen Ansprüchen entsprechen. Bei Inanspruchnahme medizinischer Behandlung hat die Bezahlung an Ort und Stelle (in Krankenhäusern üblicherweise durch Einzahlung eines Depots vor Aufnahme) zu erfolgen.

Bei der Einreise nach Südafrika sind keine Impfungen vorgeschrieben, es sei denn Sie reisen aus einem Drittland mit Infektionsgebiet mit Gelbfiebervorkommen ein. Abgesehen von Basisschutzimpfungen für alle Reisenden wie Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B Typhus empfehlen wir eine vorbeugende Impfung gegen Tollwut und TBC.

Malariaprophylaxe (insbesondere die Verwendung guter Mückenabwehrmittel auf Haut und Kleidung) ist für den Krüger Park, das nördliche Kwa-Zulu-Natal und die angrenzenden Gebiete um St. Lucia sowie Teilen von Mpumalanga und der Northern Province besonders während der feuchten Sommermonate (November bis März) zu empfehlen.

Ansonsten sollte besonderer Wert auf Hygiene gelegt und nur abgefülltes Wasser getrunken werden – auch wenn Leitungswasser in der Regel trinkbar ist. Vorsicht ist in touristisch weniger erschlossenen Regionen beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten.

Bilharzia, auch Schisosomiasas genannt, ist ein Parasit verursacht durch Saugwürmer/Pärchenegel und kann vor allem in stehenden Gewässern vorkommen. Er ist in nahezu allen südafrikanischen Gewässern vorhanden – entsprechende Vorsicht ist geboten.

Besonders in der feuchten Jahreszeit sind Zecken häufig. Anders als europäische Zecken sind sie sehr klein und kaum sichtbar und verursachen das sog. Afrikanische Zeckenbissfieber (African Tick Bite Fever). Dieses ist nicht lebensgefährlich, verursacht aber hohes Fieber und erhebliche Schwächung.

In der Regel werden keine schweren Komplikationen oder chronische Verläufe verursacht. Dennoch ist eine antibiotische Therapie notwendig. Beschwerden treten in der Regel als Gliederschmerzen, Fieber und Vergrößerung der Lymphknoten auf. Sobald diese Symptome auftreten, sollte man vor Ort einen Arzt aufsuchen. Die Behandlung erfolgt in der Regel durch Einnahme von Doxycyclin oder ähnlichem über 5 – 8 Tage.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, ist empfehlenswert.

Wetter/Kleidung/Reiseempfehlung

In Südafrika ist es in den Monaten April, Mai, September und Oktober warm bis heiß (18 °C – 30 °C).

In den Wintermonaten Juni, Juli und August können die Nachttemperaturen unter Null fallen und steigen um die Mittagszeit auf 15 °C bis 21 °C an.

In den von uns vermittelten Lodges ist täglicher Wäscheservice vorgesehen, daher ist die Mitnahme großer Mengen an Kleidung nicht erforderlich.

Bequeme Kleidung für die Tagesjagd entsprechend der Kleidung für europäische Sommerjagdtage wird empfohlen. Zwei Paar bequeme, gut eingelaufene Wanderschuhe, Sneakers, vier Paar gute Socken, drei Paar lange Jagdhosen, drei Paar kurze Jagdhosen, drei Jagdhemden, drei Shirts und für den Abend eine dicke Jacke oder ein warmer Overall oder Pullover sollten völlig ausreichend sein.

Militärähnliches Camouflage ist nicht erlaubt, Realtree wird in der Regel akzeptiert. Wir empfehlen normale Jagdhemden und -hosen in dunklem Khaki oder Olivgrün.

Vergessen Sie auch nicht gute Sonnencreme, Anti-Mückenspray, Kappe oder Hut und für die Dokumentation Ihrer Erlebnisse Ihre persönliche Kameraausrüstung mitzunehmen.

Waffen/Einfuhrdokumente

In der Regel stehen in den Lodges auf vorherige Anfrage und gegen Berechnung Leihwaffen zur Verfügung. Wir empfehlen wenn möglich die Mitnahme der eigenen vertrauten Jagdwaffe.

Eine auszugsweise Auswahl möglicher Kaliber sind: im Dickbusch .338 WM, 9,3x 62/64 375 H&H und im offenen Flachland 7 mm Rem.mag., 30-06, .300 WM, .300 weath.mag, 8x 68 S oder vergleichbare Kaliber. Für die Jagd auf die BIG FIVE empfehlen wir die Abstimmung mit Ihrem gebuchten Outfitter.

Für die Einfuhr von Waffen und Munition ist für Südafrika spätestens vier Wochen vor der Einreise eine Erlaubnis bei der südafrikanischen Polizei zu beantragen. Das Formblatt SAPS 520 kann im Internet heruntergeladen werden. Im Falle einer Jagdbuchung empfehlen wir die erforderlichen Genehmigungen über unseren Partner Hunterspermits Africa zu beantragen. Ein Mitarbeiter trägt für die Beschaffung der ordnungsgemäßen Waffen-Ein- und -Ausfuhrgenehmigung Sorge, hilft Ihnen nach der Landung durch die Zoll- und Polizei- und Waffenkontrolle und sorgt bei einem gebuchten Inlands-Weiterflug für den reibungslosen Ablauf Ihres weiteren Check-In.

Bitte beachten Sie bei Flugbuchungen, dass nicht alle Fluggesellschaften Waffen transportieren. Das gilt auch für Inlands-/Anschlussflüge innerhalb Südafrikas. Gerne helfen wir Ihnen bei der Flugbuchung.

Galerie

Wildlife Jagdreisen Südafrika

Baboon, Pavian

Baboon, Pavian

Blesbuck, Blessbock

Blesbuck, Blessbock

Buffalo, Kaffernbüffel

Buffalo, Kaffernbüffel

Bushbuck, Buschbock

Bushbuck, Buschbock

Bushpig, Buschschwein

Bushpig, Buschschwein

Caracal, Karakal

Caracal, Karakal

Crocodile, Krokodil

Crocodile, Krokodil

Damara Dik Dik

Damara Dik Dik

Duiker, Ducker

Duiker, Ducker

Eland, Elandantilope

Eland, Elandantilope

Elephant, Elefant

Elephant, Elefant

Gemsbuck, Oryx

Gemsbuck, Oryx

Girafe, Giraffe

Girafe, Giraffe

Hippo, Flusspferd

Hippo, Flusspferd

Brown Hyena, Braune Hyäne

Brown Hyena, Braune Hyäne

Impala

Impala

Black-backed Jackal, Schabrackenschakal

Black-backed Jackal, Schabrackenschakal

Klipspringer, Klippspringer

Klipspringer, Klippspringer

Kudu, großer Kudu

Kudu, großer Kudu

Lepard, Leopard

Lepard, Leopard

Nyala, Nyala-Antilope

Nyala, Nyala-Antilope

Red Hartebeest, Kuhantilope

Red Hartebeest, Kuhantilope

Common Reedbuck, großer Riedbock

Common Reedbuck, großer Riedbock

Mountain Reedbuck, Bergriedbock

Mountain Reedbuck, Bergriedbock

Roan, Pferdeantilope

Roan, Pferdeantilope

Sable, Rappen-Antilope

Sable, Rappen-Antilope

Springbuck, Springböckchen

Springbuck, Springböckchen

Steenbuck, Steinböckchen

Steenbuck, Steinböckchen

Tsessebe, Leierantilope

Tsessebe, Leierantilope

Warthog, Warzenschwein

Warthog, Warzenschwein

Waterbuck, Wasserbock

Waterbuck, Wasserbock

Black-Wildebeest, Weißschwanzgnu

Black-Wildebeest, Weißschwanzgnu

Blue-Wildebeest, Streifengnu

Blue-Wildebeest, Streifengnu

Burchell-Zebra, Steppenzebra

Burchell-Zebra, Steppenzebra

Hartmann-Zebra, Bergzebra

Hartmann-Zebra, Bergzebra

Outfitter

Paul Stones Safaris Africa

Paul Stones Safaris Africa wurde 1991 gegründet und wurde seither zum Begriff für exzellenten Standard und hohe Jagdethik. Paul Stones ist ein führendes Mitglied der Custodians of Professional Hunting & Conservation of South Africa. Diese Vereinigung der südafrikanischen Berufsjäger steht für die Bewahrung der Natur, der Tierwelt und der Einhaltung und Förderung einer waidgerechten und nachhaltigen Jagd.

In Südafrika bejagt Paul Stones überwiegend zwei Jagdgebiete in der Nähe des Krüger Parks mit insgesamt etwa 40.000 ha nahe der Grenzen zu Zimbabwe und Mozambique.

Bejagd werden können nahezu alle in Südafrika vorkommenden Wildarten. Der Standard der Lodges ist hervorragend, ebenso die „Rundum“-Versorgung der Jagdgäste. Seit Gründung des Safariunternehmens kommen mehr als 90 % der Gäste bereits mehrfach zu Paul Stones.

Von Johannesburg erreicht man die Lodges entweder per Fahrzeug in etwa sechs Stunden oder mit einem Inlandsflug zum Flughafen Hoedspruit. Buchungen nach Hoedspruit sind auch mit Zwischenlandung in Johannesburg, z. B. ab Frankfurt/Main, möglich.

Beide Lodges verfügen zudem über eine jeweils 1.700 m lange Landebahn, sodass auch Flüge ab/an Johannesburg mit der lodgeeigenen Chartermaschine direkt zu den Lodges erfolgen können.

Weiterhin bieten wir in Kooperation mit Paul Stones Jagdreisen nach Mozambique, Tanzania, Zimbabwe und Zambia an.

Trevor Lake Safaris, South Africa

Nach einer dreijährigen Ausbildung und einem Diplom in „Nature Conservation“ sowie einer langjährigen Tätigkeit für die Regierung im Bereich Wildtier-Management, leitete Trevor Lake eine Spezialeinheit zur Bekämpfung von Wilderei, speziell gegen illegalen Handel mit Elfenbein und Nashorn. 1997 startete Trevor Lake sein eigenes Safariunternehmen.

Trevor Lake ist ein passionierter Jäger, welcher Ihnen die Möglichkeit bietet bei anspruchsvoller Jagd hervorragende Trophäen zu erlegen.

Kern seiner Aktivitäten ist KwaZulu-Natal für „Plains-Game“. Hier ist speziell die Jagd auf Nyala in Verbindung mit großem Kudu und Impala in einem urwüchsigem Revier nahe Kranskop hervorzuheben. Großwildjagden mit Trevor Lake bieten wir auch in Namibia, Zimbabwe und Mozambique an.

Die Unterkünfte sind in der Regel von schlicht bis Mittelklasse. Auf Wunsch können auch Unterkünfte der Oberklasse wie z. B. Golfhotels, gehobene Lodges oder Resorts in der Nähe der jeweiligen Jagdgebiete gebucht werden.

Um die Jagdgebiete zu erreichen, fliegt man von Johannesburg oder Kapstadt nach Durban. Von dort beträgt die Autofahrt noch etwa drei Stunden.

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